Über Yoga

Yoga gilt sowohl als Erfahrungswissenschaft des Geistes, als spirituelle Praxis und als Philosophie sowie neudeutsch oft als „Lifestyle“.

Spirituelle Praxis ist Yoga deshalb, weil es den Zweck hat das Selbst zu erkennen (=Weg zur Selbsterkenntnis). Wissenschaft, weil es einen exakten Weg beschreibt der von jeder gegangen werden kann und der zu diesem Ziel (Selbsterkenntnis) führt. Philosophie, weil jene die den Weg schon einmal gingen ihre Eindrücke und Erkenntnisse niedergeschrieben haben. Letztlich ist Yoga auch ein Lifestyle. Dieser Begriff ist oft verpönt, doch eigentlich ist daran nichts Schlechtes, weil Yoga nach langer Praxis oft zu genau dem wird: ein Lebensstil der in allen Lebensbereichen wirkt.

Das Wort Yoga stammt aus der Sanskritwurzel „juy“ ab die so viel bedeutet wie „vereinen, binden“ und deshalb wird Yoga auch oft gleichgesetzt mit „Vereinigung des individuellen mit dem höchsten Selbst“, bzw. (etwas treffender) „Dem Erkennen, dass nie eine Trennung exisiterte“.

Um dorthin zu kommen gibt es verschiedene Wege (nicht nur im Yoga). In den klassischen Yogaschriften führt der "achtgliedrige Pfad" zu diesem Ziel. Und eines dieser acht sind körperliche Übungen (=Asanas), welche die Hauptsache dessen sind, das wir praktizieren wenn wir eine "Yogastunde" besuchen. Diese eignen sich gut als "Einstiegspunkt", weil dadurch wird der Körper entspannter, Stress wird abgebaut, Konzentration und Aufmerksamkeit geschult.